Vom Pappkarton zum Spaß an Bahn und Modellbahn

RobAttenhauser 28052018kl 0012Die schmalen Schaufenster vollgestopft mit Blechspielzeug, alten Märklin-Schätzen, Lokomotiven zum Aufziehen, Waggons, die selbst durch die Scheiben nach Schmieröl rochen – über Jahre hat der Eisenbahnladen hinter dem Münchner Viktualienmarkt an der Westenriederstraße, gleich hinter dem Lebkuchengeschäft, mich beim Vorbeistreifen an mein altes Hobby erinnert. Meine Modellbahn-Leidenschaft, die, nach einem späteren, kurzen Aufflackern, wieder ihr Zuhause in Pappkartons auf Dachboden und Keller fand, ist zu neuem Leben erwacht. Ob die Erinnerung an Weihnachten mit den Großeltern und dem Gleisoval im Wohnzimmer oder die digitalen Möglichkeiten von heute die Ursache dafür waren – ich weiß es nicht. Das spielt eigentlich auch gar keine große Rolle. Viel erstaunlicher und auch viel wichtiger ist der wiedererwachte Spaß, die Lust am Spiel, am Basteln, am Rangieren, an langen wie an kurzen Zügen, an der kleinen Modellbahn wie dem großen Bahnverkehr,  immer ein wenig vermischt mit Fernweh. Ein schöner Moment: von meinem Bahnhof aus konnten Züge in alle Ferne fahren. Die scheinbar so kleine Welt der Modelleisenbahner kennt in ihrer Phantasie keine Grenzen, damals wie heute. Der Laden hinterm Viktualienmarkt hat es nicht in die Gegenwart geschafft. Er bleibt Teil einer sicher manchmal verklärten, dafür umso schöneren Erinnerung. Auf dieser Website nehme ich Sie mit auf meiner Reise zur Wiederentdeckung der Modellbahn, immer auch mit einem Blick auf die große Bahn, als ebenso spannendem wie abwechslungsreichen Hobby.

Robert Attenhauser

(Text und Foto)


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