Modelleisenbahner 6/2019

Wir müssen über das Titelfoto reden, dieses goldige Märklin-Krokodil. Sicher, der Platzhirsch feiert sein Jubiläum, Gratulation, und es ist auch ok diese Gelegenheit mit Sondermodellen zu garnieren – zumal auch die Schweizer Schwerlok auf einhundert Jahre Arbeit zurückblicken kann. Aber muss es Gold sein? Müssen Spielzeug-Lokomotiven wirklich zur Edelkarosse für Vitrinen mutieren? Mir gefällt das nicht so. Es entsteht ein ungutes Gefühl, das Goldmodell wirkt wie ein Abschied vom Hobby aus Kindheitstagen. Schade. Gut, die Firma legt mit einem gigantischen Schienenkran-Modell nach, das kostet zwar auch ein Vermögen, ist aber immerhin grün. Mit einem Foto des grünen Originals beginnt der Artikel über die eidgenössische Paradelok. Ein Reisebericht führt zum Khyber-Pass zwischen Pakistan und Afghanistan, leider leseunfreundlich gestaltet mit weißer Schrift auf schwarzem Grund, dafür stechen die Fotos gut raus. Im Modellteil zeigen viele Fotos noch mehr Details einer Vorpommern-Landschaft. Tillig feiert auch Jubiläum, ist nicht ganz so alt die Göppinger Firma, der Bericht auch ein bisschen kleiner – was deren Modellkunst keinen Abbruch tut.

(rob)


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Weingeist auf Rädern

Weinfasswagen waren vor allem am Anfang des 20. Jahrhunderts gern genutzte Transporter - in manchen Regionen bis in die 60er Jahre.

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